übersetzt aus dem Englischen von Albrecht Schreiber, erschienen im Oktober 2020 im Goldmann Verlag auf 496 Seiten. Erhältlich für 14,00 EUR
ISBN: 978-3-442-14254-5/Anzeige
“Ich habe mein ganzes Leben lang gegen meinen Instinkt angekämpft, an den Dingen, die mir viel bedeuten, festzuhalten, um sie zu beherrschen und zu schützen. Denn die Kunst des Loslassens ist, davon bin ich überzeugt, ein Schlüssel für viele Arten von Erfolg - und Erfüllung. Und viele Menschen stoßen vorschnell an ihre Grenzen, weil sie diese Kunst nicht meistern.”
Ein unmögliches Leben ist die Biografie von Dame Stephanie Shirley, die zum Anfang ihres Lebens ein “außerordentliches Glück” hatte und mit einem der letzten jüdischen Kindertransporte von Wien nach Großbritannien fliehen konnte. Sie erzählt von ihrer frühen Kindheit und dem Aufwachsen bei den Pflegeeltern, das schwierige Verhältnis zu ihren leiblichen Eltern und wie ihre Begeisterung für die neuen Technologien heranwuchs. 1962 gründete sie als eine der ersten Frauen ihre eigene Softwarefirma bei sich zu Hause. Sie stellte nur Frauen ein und entwickelt flexible Arbeitsmethoden wie Teilzeit und Homeoffice, um Frauen trotz Familie eine Arbeitsstelle zu ermöglichen. Themen, über die heute noch gestritten und diskutiert wird.
Nachdem sie ihre Briefe mit “Steve” anstelle von “Stephanie” unterschreibt, erhält sie nach und nach große und gewinnbringende Aufträge. Ihre Firma entwickelt sich rasch und beginnt zu wachsen. Von den ersten Anfängen bis hin zu Nachfolgefragen und Umstrukturierungen lässt sie uns an ihrer Karriereentwicklung teilhaben. Am Ende ist Stephanie Shirley eine erfolgreiche Unternehmerin, die immer wieder über sich selbst hinaus gewachsen ist.
Ihr autistischer Sohn Giles nimmt derweil ihr Privatleben ein. Sie tut alles, um ihrem Sohn ein so lebenswertes Leben wie möglich zu ermöglichen. Und trägt entscheidend dazu bei, dass im Bereich der Forschung von Autismus wichtige Schritte getan werden können. Sie erkennt die Chancen und Wichtigkeit der Philanthropie - in allen Bereichen - und bringt uns diese näher.
“(...) eingeschlossen in einer Welt, in der es keinen Wandel und Fortschritt gab und nicht einmal die leiseste Hoffnung darauf.”
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